Kategorie: News, Stadtmitte

Verfolgungsfahrt in Karlsruhe - auf Flucht vor Polizei waghalsige Manöver

Flüchtiger ohne Führerschein und unter Einfluss von Drogen


Am Freitagabend, den 03.02.2012, kurz vor 18.00 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz ein schwarzer Pkw der Marke Daimler Benz auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit die Kriegsstraße vom Karlstor in Richtung Mendelsohnplatz befuhr.

Als der Fahrer des Pkw die Polizei bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug  und versuchte, trotz dichten Verkehrs, vor der Polizei zu flüchten. Hierbei fuhr er mit  überhöhter Geschwindigkeit und wechselte mehrfach plötzlich die Fahrspuren auf der Kriegstraße, wodurch mehrere Fahrzeugführer abbremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Um seine Flucht fortzusetzen, nötigte der Fahrer des Daimler-Benz die vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer Platz zu machen und drängelte sich zwischen den Fahrzeugen durch. Anschließend fuhr er über die Adlerstraße, Baumeisterstraße auf die Rüppurrer Straße. Dort gefährdete der Flüchtige weitere Fahrzeugführer, in dem er mehrfach überholte, sich rücksichtslos vor die Fahrzeuge setzte und diese zum Bremsen zwang. Seine Flucht setzte er dann widerrechtlich entgegen der Fahrtrichtung einer Einbahnstraße fort und versuchte erneut mit überhöhter Geschwindigkeit die Polizei abzuschütteln. Schließlich fuhr sich der Pkw-Fahrer in einer Sackgasse in der Südstadt fest, stieg aus seinem Fahrzeug aus und versuchte nun zu Fuß der Polizei zu entkommen. Die beiden Beamten waren aber wiederum schneller und konnten den 29-jährigen Mann nach wenigen Metern festnehmen.

Der junge Mann gestand den Beamten nun, dass er keinen Führerschein mehr besitzt. Die weiteren Feststellungen der Polizei ergaben, dass der Karlsruher vor seiner Fahrt keinen Alkohol getrunken, aber Betäubungsmittel konsumiert hatte. Aus diesem Grund musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und ihn erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.

Zur Ermittlung des rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr durch den Beschuldigten werden geschädigte Verkehrsteilnehmer und Zeugen des Vorfalles gebeten, sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz, Tel. 0721/939-4311 zu melden.

 

Foto. pixelio.de/Arno Bachert